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Category: Streuobstinfo

Jahresklausur der ARGE Streuobst in Oberösterreich

Jahresklausur der ARGE Streuobst in Oberösterreich

Am 9. und 10. November 2023 traf sich der erweiterte Vorstand der ARGE Streuobst zur jährlichen Klausur. Die zwei intensiven und sehr produktiven Arbeitstage im Franziskus-Haus in Ried/Innkreis wurden von Obmann Hans Hartl und Josef Breinesberger bestens vorbereitet und von Obmann-Stv. Rainer Silber moderiert. Nach einer Reflexion der Aktivitäten im Jahr 2023 befasste sich der Vorstand mit internen Strategien und aktuellen sowie geplanten Projekten, u.a. Streuobstanbau als Immaterielles Kulturerbe, geplantes Förderansuchen beim BML, Baumwärter-Ausbildung und Ideen für Bildungsangebote, Streuobstsorte des Jahres, Öffentlichkeitsarbeit, Vereinsarbeit und -struktur, Terminkoordination und Jahresplanung 2024.

Inhaltlicher Schwerpunkt bei dieser Klausur war die Arbeit an einem neuen Leitbild für die ARGE Streuobst. Begleitet von Sandra Panhuber und Johannes Maurer setzten sich die Vorstandsmitglieder mit Fragen nach der inhaltlichen Positionierung und der zukünftigen Anforderungen an die  ARGE Streuobst auseinander. Das Abendprogramm stand ganz im Zeichen der Uraufführung des Musikstücks „Bungert – Die Streuobstwiese, Fantasie für Blasorchester“ im Rahmen eines Konzertes des Musikvereins der Oö. Straßenverwaltung in Ried. 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die Mitarbeit bei der Klausur und ihr Engagement im Vereinsvorstand!   

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Streuobstsorte des Jahres 2024

Streuobstsorte des Jahres 2024

St. Veiter Pfelzkirsche

Zur Herkunft und Entstehung dieser Salzburger Kirschensorte ist nichts Näheres bekannt. Nach den Überlieferungen war sie bereits weit vor 1900 im Pongau verbreitet. Sie fühlt sich in den Höhenlagen des Salzachtales besonders wohl, da sie an die regionalen Boden- und Klimaverhält- nisse gut angepasst ist. Die Bäume bevorzugen leichte sandig-schottrige Böden und windoffene Lagen, die im Pongau häufig anzutreffen sind.

Bernkopf

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Europom 2023 in La Rochelle (Frankreich)

Europom 2023 in La Rochelle (Frankreich)

Einmal im Jahr treffen sich Vertreterinnen und Vertreter europäischer Länder zu einem Erfahrungs- und Interessensaustausch ihrer traditionellen und lokalen Obstsorten, bei der EUROPOM.

Diese wird abwechselnd von den teilnehmenden Ländern ausgerichtet. Heuer hat Frankreich am 28. und 29. Oktober ins wunderschöne „La Rochelle“ an der Atlantikküste eingeladen. Rahmenprogramm der Europom war das Treffen des landesweiten französischen Obstbauvereins „Les Croqueurs de pommes“ („Die Apfelbeisser“). Mehr als 70 Vereine stellten an ihren Ständen etwa 2.000 Apfel-, Birnen- und andere Obstsorten aller Farben und Geschmacksrichtungen aus.

OSOGO

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Erste österreichweite Pomolog:innenausbildung in Tirol

Erste österreichweite Pomolog:innenausbildung in Tirol

Ein ausgewähltes Team erfahrener Pomologen unter der Leitung von Manfred Putz, hat sich als Arbeitsgruppe der ARGE Streuobst zusammengeschlossen und ein neues Konzept für die künftige Ausbildung österreichischer Pomolog:innen auf die Beine gestellt. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Gebiet, namentlich Andreas Spornberger (Universität für Bodenkultur Wien), Bernd Kajtna (Arche Noah), Thomas Rühmer (VZ Haidegg), Wolfgang Patzelt (HBLA Klosterneuburg), Heinz Gatscher (Tiroler Baumwärterverband), Klaus Strasser (OSOGO), Marianne Wartbichler (LK Salzburg) und Philipp Bodner (Eurac Research, Bozen) haben die fachlichen und organisatorischen Grundlagen erarbeitet.

Die ARGE Streuobst Österreich beschäftigt sich unter anderem auch mit Erhalt obstgenetischer Ressourcen. Daher war die österreichweite Pomologenausbildung ein breiter Wunsch unter den Mitgliedern. Der Grundgedanke war ein vom Bundesministerium anerkannte, zertifizierte Ausbildung. Die Gespräche dazu haben sich allerdings lange hingezogen und daher hat man sich für einen unabhängigen, eigenständigen Weg entschieden, um doch noch in diesem Jahr Pomolog:innen ausbilden zu können.

Heinz Gatscher Die Gruppe lernt die Variabilität einer Sorte (Kanadarenette) kennen.

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Perspektive für den Streuobstanbau im Klimawandel

Perspektive für den Streuobstanbau im Klimawandel

Pflanze ich heute einen Obstbau, muss ich die Klimaveränderungen der nächsten Jahrzehnte berücksichtigen. Die Wahl des richtigen Standortes und der passenden Obstart wird immer wichtiger aber auch schwieriger!     

Projektinfos
Projekttitel: Perspektive für den Streuobstanbau im Klimawandel
Projektdauer: September 2023 bis Juni 2024
Projektpartner: Arche Noah, Ingenieurbüro Holler, Andreas Spornberger (BOKU)
Projektförderung: Klimaforschungsprogramm StartClim

Streuobst ist in unterschiedlichen Ausprägungen (Streuobstwiese, Obstbaumallee, Obstacker, Hausobstgarten) in allen Bundesländern anzutreffen. Die langlebige Kulturform, mit einem Baumalter von ca. 100 Jahre, erbringt relevante Ökosystemleistungen, u.a. für den Klimaschutz. Streuobstbestände werden als gefährdet bis stark gefährdet eingestuft. Der jahrzehntelange Rückgang in Österreich hat sich dzt. auf einem Niveau von ca. 4,2 Mio. Bäumen stabilisiert. Das Projekt untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf den Streuobstanbau, die notwendigen Anpassungsstrategie bei Sorten- und Standortwahl, Kulturführung und Kulturform sowie die möglichen Beiträge des Streuobstanbaues zu Klimaschutz und Klimawandelanpassung. 

Ziel ist, Perspektiven für den Streuobstbau im Klimawandel aufzuzeigen, unter der Prämisse, dass die Landnutzungsform ihren multifunktionellen Charakter beibehält. 

Dafür wird der gegenwärtige Kenntnisstand in Wissenschaft und Praxis erhoben, darauf basierend der Forschungsbedarf ermittelt und ein Leitfaden erstellt, der konkrete Empfehlungen, Chancen und Risiken anspricht. 

Abschließend werden Szenarien für den Streuobstanbau in ausgewählten österreichischen Modellregionen (Lungau, Amstetten-Süd und Pöllau Tal) ausgearbeitet.

Bernd Kajtna bernd.kajtna@arche-noah.at

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Innovative Sortenzüchtung für den biologischen Obstbau

Innovative Sortenzüchtung für den biologischen Obstbau

Die meisten Obstsorten werden derzeit unter konventionellen Anbaubedingungen auf hohe Erträge mit marktkonformer Qualität bei intensiver Pflege gezüchtet. Für den Bio-Anbau und vor allem im Streuobstanbau sind dagegen Sorten erwünscht, die möglichst robust sind und mit wenig oder am besten ohne direkten Pflanzenschutz gedeihen. Außerdem brauchen wir Sorten, die mit den bereits merkbaren und in Zukunft sich noch verstärkenden Herausforderungen des Klimawandels (z.B. Spätfröste, Trockenheit) zurechtkommen.

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Eröffnung des Lern- und Schaugartens Prüfing

Eröffnung des Lern- und Schaugartens Prüfing

Die Förderung, Pflanzung und Pflege von Obstgehölzen sowohl in Landwirtschaft als auch in Privatgärten ist die Zielsetzung des Fachvereins der steirischen ObstbaumwärterInnen. Gegründet im Jahr 2016 als Zweigverein des Landes- Obst-, Wein- und Gartenbauvereins für Steiermark umfasst der Verein mittlerweile rund 60 Mitglieder. Diese, aus und in verschiedenen steirischen Regionen tätig erhielten allesamt nach Absolvierung ihrer obstbaulichen Ausbildung das LFI-Zertifikat und setzen im Verein ständiges Weiterlernen sowie die Unterstützung von Obstbaumbesitzerinnen und –besitzern als wichtigste Vereinsziele um. Damit hat sich der Verein zu einer wertvollen Ergänzung zur professionellen Fachausbildung in Institutionen wie z.B. der Fachschule Silberberg entwickelt. Ein besonderes Projekt des Fachvereins startete vor drei Jahren und wurde heuer am 23. September feierlich offiziell eröffnet.

ARGE Streuobst

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Projekt Mostviertel “STREUOBST  2030”

Projekt Mostviertel “STREUOBST  2030”

Aufmerksamen Regionsliebhabern wird es ja in den letzten Jahren nicht entgangen sein, dass leider viele Bäume kränkeln, Rotverfärbung des Laubes schon im Juli/August, bzw. überhaupt schüttere Belaubung von Birnbäumen.

Hierbei handelt es sich um eine Bakterienkrankheit namens Birnenverfall, Phytoplasmose der Birne, welche speziell den Streuobstanbau in Österreich bedroht.

In Deutschland und auch Österreich wird u.a. auch durch das Drängen des Mostviertels seit gut zehn-fünfzehn Jahren an einer neuen Birnenunterlage für Streuobst geforscht und gezüchtet – mit einem ersten Zwischenerfolg, es gibt nun 2 Unterlagen, welche dem Bakterium trotzen sollen!

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Tag der Streuobstwiese am Fr. 26. April 2024 – mitmachen und Aktionen planen

Tag der Streuobstwiese am Fr. 26. April 2024 – mitmachen und Aktionen planen

Am Fr. 26.4.2024 haben die Streuobstwiesen wieder ihren großen Tag. Wir stellen bei diesem Aktionstag unsere blühenden Obstbäume, die köstlichen Spezialitäten, den artenreichen Lebensraum und die engagierten Menschen dahinter in den Mittelpunkt. Zum vierten Mal organisiert die ARGE Streuobst Österreich gemeinsam mit Hochstamm Deutschland und weiteren Partnern den „Tag der Streuobstwiese“ in Europa.

Je mehr Organisationen und Streuobstbewirtschafter:innen mit konkreten Aktionen in ihrer Region mitmachen, desto mehr Wahrnehmung erfährt der Tag der Streuobstwiese in der breiten Öffentlichkeit!  

Die Ideen für Aktivitäten und die umgesetzten Aktionen in den letzten Jahren sind vielfältig: Veranstaltungsprogramme, Produktverkostungen und -präsentationen, Feste, Streuobstwiesen-Exkursionen, Garten- und Hofführungen, Infostände und -veranstaltungen, Pflegeeinsätze, Fotowettbewerbe, Online-Angebote, Schulprogramme, Baumpflanzaktionen, Symposien u.v.m. Die Programme müssen nicht exakt am Tag der Streuobstwiese stattfinden, sollten jedoch zeitlich und inhaltlich mit dem Aktionstag in Zusammenhang stehen. 

Bitte die Aktionen rechtzeitig planen und unbedingt in die Online-Karte unter www.tagderstreuobstwiese.at eintragen. Danke!

ARGE Streuobst

Teilen Sie Ihre Aktionen in den sozialen Medien, auf Instagram (#tagderstreuobstwiese) oder auf Facebook (https://www.facebook.com/groups/2889815457966700). Schicken Sie Fotos und kurze Nachberichte an regionale Medien. So erreichen wir Reichweite.

Zeigen wir alle gemeinsam, was der Streuobstanbau in Österreich zu bieten hat!

Weitere Infos und Hintergründe:

www.tagderstreuobstwiese.at
www.streuobstueberall.de

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Kontakt

ARGE Streuobst

info@argestreuobst.at




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