Statuten

Statuten

Statuten der ARGE Streuobst als PDF Download

 

ARGE Streuobst – Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Streuobstbaus und zur Erhaltung obstgenetischer Ressourcen

STATUTENAUSZUG

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

  1. Der Verein führt den Namen ARGE Streuobst – Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Streuobstbaus und zur Erhaltung obstgenetischer Ressourcen.
  2. Er hat seinen Sitz in Klosterneuburg und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
  3. Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2 Vereinszweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung des Streuobstbaus und die Erhaltung obstgenetischer Ressourcen in Österreich.
Der Begriff Streuobst umfasst den gesamten landschaftsprägenden extensiven Obstbau wie den bäuerlichen Obstbau, Hausgärten, Siedlerobstbau und andere extensiv bewirtschaftete Obstbestände.
Der Verein verfolgt dabei insbesondere folgende Ziele:

  1. Aufbau eines Informations- und Kooperationsnetzes und Vernetzung aller im Streuobstbau und im Bereich der Erhaltung obstgenetischer Ressourcen in Österreich relevanter Akteure – sowohl des öffentlichen und privaten Sektors, als auch der Wirtschaft und der Wissenschaft.
  2. Positionierung des Streuobstbaues im Gesamtthemenkomplex Biodiversität.
  3. Stärkung von Streuobstinitiativen und Initiativen zur Erhaltung obstgenetischer Ressourcen.
  4. Öffentlichkeitsarbeit im Streuobstbereich und zur Erhaltung obstgenetischer Ressourcen.
  5. Entwicklung von Maßnahmen zur Sicherung, Erhaltung und Nutzung der österreichischen Streuobstbestände sowie der obstgenetischen Ressourcen in Österreich.
  6. Förderung des pomologischen Wissens und der pomologischen Forschung. Identifizierung, Sammlung, Dokumentation und Verfügbarmachen von alten Sorten. Koordination und Verbesserung von Kartierungsarbeiten.
  7. Entwicklung von Maßnahmen im Bereich der Streuobstnutzung.
  8. Entwicklung von Konzepten zum naturverträglichen Umgang mit phytosanitären Problemen im Streuobstbereich und Förderung der Forschung zu bestandesbedrohenden Schaderregern.
  9. Förderung von Kooperationen zwischen Wissenschaft, lokalen und regionalen Initiativen insbesondere im Themenbereich der Sortenerhaltung und der Pflanzengesundheit.
  10. Vertretung der Interessen der Mitglieder im Sinne des Vereinszwecks gegenüber Behörden, Medien und anderen Organisationen.
  11. Positionierung und Vernetzung der österreichischen Aktivitäten im Streuobstbereich auf europäischer Ebene.
  12. Im Sinne der Multifunktionalität des Streuobstbaus, soll bei den Aktivitäten des Vereines ein Brückenschlag zwischen Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz und Tourismus, sowie Forschung und Bildung angestrebt werden. Des weiteren sollen auch regionale Besonderheiten und Erfordernisse sowie der kulturhistorische Aspekt des Streuobstbaus beachtet werden.

Der Verein agiert überparteilich und gemeinnützig.